Wie können Sie helfen?: Stadt Ennigerloh

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Wie können Sie helfen?

Wie können Sie Geflüchteten helfen?

Wer sich im Rahmen der Ukrainehilfe durch Zurverfügungstellung von Wohnungen einbringen möchte, der meldet sich bitte unter der unten angegebenen Telefonnummer bei Frau Schlüchtermann. Die Flüchtlinge, die in städtisch angemietetem Wohnraum untergebracht werden, werden von Dolmetschern u.a. bezüglich der Bedarfe des täglichen Lebens betreut.
Sachspenden werden aktuell nicht benötigt, da sie bereits zahlreich eingegangen sind und zur Zeit nicht zielgerichtet weitergegeben werden können.

Im Rathaus wurde eine zentrale Stelle eingerichtet, die die Angebote und Nachfragen koordinieren wird. Diese ist unter der Telefonnummer 02524-283011 erreichbar - Frau Schlüchtermann kümmert sich um Ihre Anrufe.

Wer Geld spenden möchte, kann dies unter dem Stichwort „Ukraine“ an den in Enniger ansässigen Verein „Enniger hilft Kindern“ tun (IBAN: DE12 4126 1324 0500 123 000). Dieser Verein hat mehr als 30 Jahre praktische Erfahrung in der Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen.

Übersetzungstätigkeiten

Das Kommunale Integrationszentrum (KI) des Kreises Warendorf stellt sich bereits darauf ein, ankommende Kriegsflüchtlinge zu unterstützen und sucht daher für seinen Pool an Übersetzern ehrenamtliche Sprachmittler für Ukrainisch.

Für Meldungen nutzen Sie bitte das Online-Formular. Zudem nimmt das KI unter Tel.: 02581/53 4507 Meldungen entgegen. Melden können sich Sprachkundige auch per E-Mail an luetfiye.karatas(@)kreis-warendorf.de.

Informationen zu den Aufgaben von Sprachmittlern gibt es im Internet unter diesem Link.

Ehrenamtliche Vormundschaften für minderjährige Flüchtlinge

Das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien sucht dringend Personen, die sich für die Übernahme einer ehrenamtlichen Vormundschaft interessieren. Bei der möglichen Zielgruppe mit Blick auf die Einrichtungen einer Vormundschaft handelt es sich um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus der Ukraine.

Ein Minderjähriger erhält dann einen Vormund, wenn  dessen Eltern die Personensorge nicht selber ausführen können. Das kann vielfältige Ursachen und Gründe  haben. Im Falle der minderjährigen Flüchtlinge ist dieses schlicht auf Grund der tatsächlichen Abwesenheit der Eltern der Fall (Verbleib im Herkunftsland, Kontaktabbruch etc.) Die minderjährigen Flüchtlinge können sich aber tatsächlich und rechtlich nicht selber vertreten. Hierzu bedarf es dann der Bestellung eines Vormundes durch das Familiengericht, der diesen Teil (Personensorge) der elterlichen Verantwortung ersetzt.

Aufgabe des Vormundes ist es, Kontakt zum jungen Menschen zu halten, dessen Bedürfnisse und Vorstellungen zu kennen sowie entsprechende Leistungen zu beantragen und deren Umsetzung zu überwachen. Bei der Umsetzung dieser Aufgaben hat der Vormund Anspruch auf  Unterstützung des Jugendamtes und anderer Sozialleistungsbehörden. Den Ehrenamtlern können Sprachmittler zur Seite gestellt werden. Gegenüber dem Familiengericht ist der Vormund berichtspflichtig.  Der Vormund ist weisungsunabhängig tätig und dabei ausschließlich dem Wohl und den Interessen des unter Vormundschaft stehenden jungen Menschen verpflichtet. Aus Sicht des jungen Menschen stellt der Vormund eine wichtige Vertrauens- und Bezugsperson dar.

Gerade die unbegleiteten minderjährigen  Flüchtlinge benötigen diese Form der Unterstützung und Sicherheit. In ihrem Fall kümmert sich der Vormund um die geeignete Unterbringungs- und Betreuungsform und hilft bei der Integration. Wie schon gesagt: das leistet der Vormund nicht alles selber, sondern veranlasst die Einleitung und den Fortbestand der Hilfen durch Dritte (z.B. das Jugendamt).

Die Tätigkeit als Vormund ist ehrenamtlich. Das Familiengericht zahlt eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 400,00 € jährlich. Auf die Aufgabe als Vormund bereitet das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien vor und begleitet die Ehrenamtler bei der Ausübung des Amtes.

Interessierte werden gebeten, sich mit dem Amt für Kinder Jugendliche und Familie, Frau Terwort, unter anja.terwort(@)kreis-warendorf.de in Verbindung  zu setzen.

Eigenständige Fahrten zum Grenzgebiet

Die Situation im polnisch-ukrainischen Grenzgebiet ist unübersichtlich. Daher bitten wir darum, von eigenen Fahrten mit dem Ziel, selbstständig Flüchtlinge aufzunehmen, Abstand zu nehmen. Momentan werden ankommende Flüchtlinge an der Grenze registriert. Dann wird die weitere Unterbringung organisiert. Hilfsorganisationen unterstützen vor Ort. Von deutscher Seite erfolgt eine staatliche Koordinierung der Verteilung.

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