Anpassung an den Klimawandel: Stadt Ennigerloh

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Anpassung an den Klimawandel

Anpassung an den Klimawandel

Durch Extremwetterereignisse der vergangenen Jahre - insbesondere im Sommer 2014 - sind die Folgen des Klimawandels stärker als bisher in das Bewusstsein der städtischen Bevölkerung und in den Fokus der kommunalen Akteure gerückt. Zudem beginnen immer mehr Städte und Gemeinden, sich mit den Fragen der Anpassung an den Klimawandel zu beschäftigen.

Auch in Ennigerloh ist die Notwendigkeit zur Anpassung an den Klimawandel erkannt worden. Neben dem verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt, der Reduktion der CO2-Emissionen sowie dem effizienten Einsatz von Energie besteht ein weiterer ganz wesentlicher Aspekt in der vorausschauenden Anpassung an die Folgen und Auswirkungen des jetzt schon stattfindenden Klimawandels. Genau dies bildet den Schwerpunkt des Klimaschutzteilkonzeptes „Anpassung an den Klimawandel“ (PDF-Datei).

 

Mit diesem Klimaschutzteilkonzept erhält die Stadt Ennigerloh ein Instrument, die zukünftige Klimaarbeit konzeptionell, vorbildlich und nachhaltig zu gestalten. Gleichzeitig soll das Konzept Motivation für die Einwohner der Stadt sein, tätig zu werden und weitere Akteure zum Mitmachen zu animieren.

 

Einige Ziele

  • Bepflanzung öffentlicher Räume mit klimaresilienten Baumarten, wenn Bäume ersetzt werden müssen
  • Berücksichtigung der Ergebnisse des Konzepts für die Bauleitplanung
  • Erhalt und Entwicklung stadtklimatisch bedeutsamer Grünflächen
  • Prüfung von Niederschlagswasserzwischenspeichern an Freizeitflächen
  • Sensibilisierungskampagnen zu Klimaanpassung in der Gartengestaltung, Objektschutz durch Rückstauklappen, Flutbox
  • Dach- und Fassadenbegrünung
  • Umsetzung von Verschattungsmaßnahmen öffentlicher Flächen
  • Schulungen für Kinder sowie Menschen mit Behinderung zu Klimaschutz und Klimafolgenanpassung
 

Klimaschutzteilkonzept zur Klimafolgenanpassung Stadt Ennigerloh (PDF-Datei)

Der Rat hat zudem in 2020 die Teilnahme am European Climate Adaption Award (eca) https://www.european-climate-award.de beschlossen. Die Einführung eines Qualitätsmanagements in Begleitung durch einen akkreditierten eca-Berater unterstützt nachhaltig die Umsetzung der im Konzept beschlossenen Maßnahmen. Eine fachressortübergreifende Arbeitsgruppe wird den eca-Prozess ab Februar 2021 gemeinsam auf den Weg bringen. Unterstützt wird der Prozess durch das Planungsbüro energielenker projects GmbH aus Greven. Die Teilnahme zur „Durchführung eines kommunalen Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsverfahrens zur Klimafolgeanpassung“ wird durch vom Land NRW gefördert und durch das PTJ betreut.

 

Was können Haus- und Grundbesitzer tun?

  • Gestalten Sie Ihren Garten naturnah und klimaanpassungsfähig. Nabu Tipps für die Gartengestaltung https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/grundlagen/klimagarten/index.html    Flyer NABU insektenfreundliche Gärten

  • Bauen Sie Rückstauklappen (PDF-Datei)ein bzw. lassen Sie Ihre warten.

    Das Projekt Klimafolgen- und Grundstücksentwässerung berät Hauseigentümer in NRW gerne in allen Fragen rund um die Prüfung und Sanierung von Abwasserleitungen, zum Umgang mit anfallendem Abwasser und zum Schutz vor Nässe bei Starkregen - individuell und kostenfrei.

     

    Verbrauchertelefon Abwasser: 0211 / 3809 300
    montags und mittwochs 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr
    dienstags und donnerstags 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr
    E-Mail: Abwasser@verbraucherzentrale.nrw

    Zu Elementarschadenversicherungen bieten Experten der Verbraucherzentrale NRW in den örtlichen Beratungsstellen eine kostenpflichtige Beratung an. Kontakt und Kosten online unter www.verbraucherzentrale.nrw/versicherungsberatung.

  • Erhalten Sie versickerungsfähige Flächen auf Ihrem Grundstück, z.B. durch Versickerungspflaster an versiegelten Parkflächen oder durch den Erhalt von Grünflächen.
  • Dach- oder Fassadenbegrünung bietet viele Vorteile, z.B. Verbesserung des Mikroklimas oder auch Versickerungsfläche für Regenwasser. Broschüre Gebäudegrün (PDF-Datei)
  • Im Gründachkataster NRW können Sie abschätzen, ob Ihr Gebäude für eine Begrünung geeignet ist. https://www.klimaanpassung-karte.nrw.de/?feld=gruendach

Förderung

 

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Förderkennzeichen: 03K03694

Nationale Klimaschutzinitiative

Projektträger Jülich

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