Rathaus Aktuell: Stadt Ennigerloh

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Rathaus Aktuell

Schutz vor Wasser im Keller

Artikel vom 11.06.2021

Heftige Niederschläge und Starkregenereignisse treten seit einigen Jahren immer häufiger auf. Ein hier regelmäßig entstehendes Problem bei Starkregen ist die Überflutung von Kellerräumen infolge von Rückstau in der Kanalisation. Um Schäden durch Starkregen im privaten Bereich vorzubeugen, erinnert der Eigenbetrieb Abwasser der Stadt Ennigerloh an dieser Stelle gern an die Wichtigkeit einer vorhandenen und einwandfrei funktionierenden Rückstausicherung. Jede Person, die im Eigentum eines Grundstückes ist, ist selbst dafür verantwortlich, dass der Keller nicht überflutet wird.

Nach Starkregenereignissen stellt sich in Einzelfällen aufgrund von Rückstau im Kanal die Problematik von vollgelaufenen Kellerräumen. Grundsätzlich kann keine öffentliche Kanalisation so dimensioniert werden, dass jeder Starkregen problemlos abgeleitet werden kann. Der bestimmungsgemäße Betrieb der öffentlichen Kanalisation sieht sogar den Betrieb der Kanäle bei Starkregen im Rückstau vor. Das Regenwasser in der Kanalisation fließt im Starkregenfall örtlich nicht schnell genug ab, staut sich auf und sucht sich dann andere Wege. Über die privaten Hausanschlussleitungen kann es schließlich in das Gebäude eindringen, wenn Ablaufstellen wie Bodenabläufe, Waschbecken oder Toiletten tiefer als die Rückstauebene (entspricht Straßenoberkante) liegen. Es gibt natürlich bewährte technische Möglichkeiten, welche zuverlässig gegen Rückstau aus der Kanalisation schützen.

Die Verantwortlichkeiten für den Schutz vor Rückstau regelt die Entwässerungssatzung der Stadt Ennigerloh. Demnach hat jede Person, welche sich im Eigentum eines Grundstückes befindet, dieses gegen Rückstau aus dem öffentlichen Kanal durch funktionstüchtige Rückstausicherungen zu schützen. Die Sicherung muss den anerkannten Regeln der Technik entsprechen.

Beim Einbau von Rückstausicherungen sind verschiedene Kriterien zu beachten. Wichtig sind der korrekte Einbau, wie auch die Wahl der korrekten Rückstausicherung. Die einfachste Möglichkeit sich gegen Rückstau zu sichern ist, ungenutzte Abläufe dauerhaft zu verschließen. Eine weitere Möglichkeit ist der Einbau von Rückstauverschlüssen. Diese verschließen im Bedarfsfall die private Hausanschlussleitung, so dass kein Wasser aus dem öffentlichen Kanal bis in das Gebäude über die Ablaufstellen eindringen kann. In einigen Fällen ist der Einbau einer Hebeanlage notwendig. Die Hebeanlage pumpt das Abwasser über die Rückstauebene in die Hausanschlussleitung zur Kanalisation. Ablaufstellen über der Rückstauebene müssen mit freiem Gefälle ohne Rückstausicherung an die Hausanschlussleitung angeschlossen werden. Wichtig ist in jedem Fall die regelmäßige Reinigung, Wartung und Überprüfung der vorhandenen Rückstausicherung. Hier hilft bei Bedarf ein Fachbetrieb, ebenso bei Einbau und Planung.

Weiterhin darf nicht vergessen werden, dass bei starken Niederschlägen auch Wasser oberflächlich dem Gebäude zufließen kann und im Wesentlichen durch Türen, Fenster, Lichtschächte oder über Rampen tieferliegender Garagen und Treppenabgängen in das Gebäude eindringen kann. Geeignete Maßnahmen zum Gebäudeschutz sind hier z. B. wasserdichte Türen, Kellerfenster und -schächte sowie Schutz durch Umrandung und Überdachungen.

Die Folgen aus einem Rückstau können erheblich sein. Daher ist es ratsam, den Versicherungsschutz hinsichtlich der geschilderten Problematik zu prüfen und im Bedarfsfall entsprechend anzupassen.

Bei Informationsbedarf oder Fragen können sich Interessierte gern an den Eigenbetrieb Abwasser, Frau Daelman, Tel.: 02524/28-1121 oder E-Mail: daelman@ennigerloh.de wenden. Zur allgemeinen Information hält der Eigenbetrieb einen Flyer bereit bzw. kann der Flyer auf dem Serviceportal der Stadt Ennigerloh unter folgendem Link aufgerufen werden: serviceportal.stadt-ennigerloh.de/dienstleistungen/-/egov-bis-detail/dienstleistung/465/show

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