Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Schriftgröße Schriftgröße anpassen
  • Vergrößern: Strg + +
  • Standard: Strg + 0
  • Verkleinern: Strg + -
RSS-Feed RSS-Feed abonnieren
Stadt mit
Perspektive
Stadt mit
Perspektive
Stadt mit
Perspektive
Stadt mit
Perspektive
Stadt mit
Perspektive
Stadt mit
Perspektive
Stadt mit
Perspektive

Volltextsuche

Stadtplan

Hauptbereich

Die häufigen Fragen

Was zählt zu der „öffentlichen Abwasseranlage“?

Zu der „öffentlichen Abwasseranlage“ zählt die gesamte Kanalisation, wie Regen-, Schmutz- und Mischwasserkanalisation sowie die Kläranlage. Zudem zählen hierzu auch öffentliche Regenrückhaltebecken, Regenklärbecken und Pumpwerke. Auch die Grundstücksanschlussleitungen der öffentlichen Sammelleitung bis zur Grundstücksgrenze gehören zur öffentlichen Abwasseranlage.

Wie wird die getrennte Abwassergebühr berechnet?

Die Stadt erhebt getrennte Abwassergebühren für die Beseitigung von Schmutz- und Niederschlageswasser. Die Schmutzwassergebühr bemisst sich nach der Menge an Schmutzwasser, die von den angeschlossenen Grundstücken in die öffentliche Abwasseranlage eingeleitet wird. Die verbrauchte Frischwassermenge wird als Grundlage herangezogen. Dabei ist auch die Nutzung einer zusätzlichen Eigenwasserversorgung oder Regenwassernutzungsanlage (z.B. für die sanitären Einrichtungen) zu berücksichtigen; die Nutzung muss dem Eigenbetrieb Abwasser gemeldet werden. Die Niederschlagswassergebühr wird auf der Grundlage der Quadratmeter der bebauten und / oder befestigten Fläche auf den angeschlossenen Grundstücken erhoben. Entscheidend ist die Größe der befestigten Flächen und Dachflächen, die in die öffentliche Abwasseranlage einleiten. Nicht einleitende Flächen bleiben unberücksichtigt.

Wie gehen Dachflächen in die Niederschlagswassergebühr ein?

Es wird zwischen Normaldächern und Gründächern unterschieden. Bei Gründächern vermindert sich die berechnungsrelevante Niederschlagsfläche um 50 Prozent.

Wie gehen befestigte Flächen in die Niederschlagswassergebühr ein?

Befestigte Flächen mit Anschluss an die öffentliche Abwasseranlage gehen zu 100 Prozent in die Gebührenrechnung ein. Dazu zählen sämtliche versiegelte (wasserundurchlässige) Flächen, insbesondere Asphalt, Beton, Pflaster(-steine) und Verbundsteine.

Abzüge bei der Gebühr gibt es für teilversiegelte (eingeschränkt wasserdurchlässige) Flächen. Dazu gehören insbesondere Rasengittersteine, Rasenfugenpflaster, Porenpflaster, Betonpflaster mit Sickerfugen, sog. Ökopflaster, Kies, Splitt und Schotter. Für diese Flächen wird ein Abzug von 25% der qm gewährt. Den Nachweis über die Teilversiegeleung muss der Grundstückseigentümer vorlegen.

Was ist, wenn das Regenwasser in Regentonnen aufgefangen wird und der Überlauf in den Garten abläuft und versickert?

Es ist kein Anschluss an eine öffentliche Abwasseranlage (z. B. Kanalisation) vorhanden, somit besteht auch keine Gebührenrelevanz der betroffenen Flächen. Jedoch ist zu beachten, dass dies nur für Kleinstflächen möglich ist.

Wie werden Zisternen / Regenwassernutzungsanlagen berücksichtigt?

Generell werden nur durch den Eigenbetrieb Abwasser der Stadt Ennigerloh genehmigte und abgenommene Regenwassernutzungsanlagen berücksichtigt. Regenwassernutzungsanlagen dienen zur Sammlung und Speicherung von Niederschlagswasser für den späteren Gebrauch. Das Wasser wird im Haushalt z.B. für die Toilettenspülung oder für die Waschmaschine genutzt und als Schmutzwasser in die öffentliche Abwasseranlage eingeleitet. Die dabei genutzte Menge wird über eine Wasseruhr erfasst und abgerechnet. Außerdem kann das gesammelte Niederschlagswasser auch für die Gartenbewässerung genutzt werden. Für jeden im Haus genutzten Kubikmeter (cbm) Niederschlagswasser wird ein Quadratmeter (qm) Dachfläche bei der Ermittlung der Niederschlagswassergebühr abgezogen. Für die Planung und den Bau von Regenwassernutzungsanlagen ist die DIN 1989, Teil 1 zu berücksichtigen.

Werden Veränderungen der Flächen berücksichtigt?

Ja, Änderungsmitteilungen werden berücksichtigt. Jegliche Veränderungen sind dem Eigenbetrieb Abwasser der Stadt Ennigerloh schriftlich mitzuteilen.

Kann ich Flächen von der öffentlichen Abwasseranlage abkoppeln?

Grundsätzlich nein. Gemäß § 53 Absatz 1 c Landeswassergesetz NRW (LWG NRW) besteht eine Abwasserüberlassungspflicht auch für Niederschlagswasser. Gemäß § 9 der aktuell gültigen Entwässerungssatzung der Stadt Ennigerloh  besteht hier Anschluss- und Benutzungszwang. Eine Abkoppelung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Eigenbetriebs Abwasser der Stadt Ennigerloh denkbar. Die bauliche Maßnahme ist im Vorwege dem Eigenbetrieb anzuzeigen. Es muss sichergestellt sein, dass das anfallende Regenwasser auch versickern kann. Die Versickerungsanlage muss dem Stand der Technik entsprechen (Arbeitsblatt der ATV-DVWK A138, [ATV-DVWK = Abwassertechnische Vereinigung – Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.]) und der Untergrund die problemlose Aufnahme und Ableitung des Oberflächenwassers ermöglichen. Im Regelfall wird auf die Überlassung des Niederschlagswassers jedoch nicht verzichtet, um Schäden für die Allgemeinheit im vorhinein auszuschließen.

Ist es ein Unterschied, ob mein Grundstück an einen Mischwasserkanal oder Niederschlagswasserkanal angeschlossen ist?

Das Maß der Inanspruchnahme der öffentlichen Abwasseranlage (z. B. Kanalisation) ist entscheidend (abflusswirksame Fläche). Es spielt keine Rolle, an welche Art der öffentlichen Abwasseranlage das Grundstück angeschlossen ist.

Ist es ein Unterschied, ob ich mittelbar oder unmittelbar in die öffentliche Abwasseranlage (z. B. Kanalisation) einleite?

Nein. Auch ein mittelbarer Anschluss an das Entwässerungsnetz (z. B. Ableitung über den Hof zur Straße und in den Straßenablauf [Gully]) ist gleichzusetzen mit ei-nem direkten Anschluss. Die Einleitung in die öffentliche Abwasseranlage kann also leitungsgebunden oder nicht leitungsgebunden / oberflächlich erfolgen.

Muss die Stadt auch für ihre Straßenflächen bezahlen, weil von dort auch Regenwasser eingeleitet wird?

Ja. Die Stadt wird entsprechend angeschlossener Fläche und Befestigungsart mit ihren Straßenflächen und öffentlichen Flächen (wie ein Privatgrundstück) an den Kosten der Oberflächenwasserentsorgung beteiligt.

Ennigerloh sehen

Verschaffen Sie sich einen Überblick...

...über die Vielseitigkeit Ennigerloh und der einzeln Ortsteile Enniger, Ostenfelde und Westkrichen.

Bildergalerie ansehen