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Osterfeuer - Tipps für ein frohes Osterfest ohne Gefahren

Autor: Hirsch & Wölfl GmbH
Artikel vom 02.04.2012

Die Osterfeiertage sind nicht mehr fern und somit vermehren sich auch die Anfragen an die Stadt Ennigerloh zum Abbrennen von Osterfeuern. Zu Ostern ist es auch in Ennigerloh Tradition, sogenannte Brauchtumsfeuer zu veranstalten. Im Mittelpunkt eines jeden Osterfeuers steht nicht das Verbrennen von Abfällen, sondern die Pflege des Brauchtums.

Die Stadt Ennigerloh informiert, dass bei Osterfeuern folgende Grundregeln beachtet werden sollten: Osterfeuer dürfen nicht in jedem Garten gezündet werden. Die Veranstalter sollten größere Organisationen sein, Verbände bzw. Vereine, Kirchengemeinden. Privatpersonen dürfen im eigenen Garten kein Brauchtumsfeuer veranstalten.

Osterfeuer dürfen nicht als Abfallbeseitigung missbraucht werden. Es können geeignete pflanzliche Rückstände, wie z. B. unbehandeltes Holz, Baum- und Strauchschnitt sowie sonstige Pflanzenreste verbrannt werden. Das Feuer darf nicht zur Beseitigung von sonstigen Abfällen, wie z. B. beschichtetes oder behandeltes Holz (hierunter fallen auch behandelte Paletten, Schalbretter, etc.), Altreifen, Plastikabfälle und ähnliche Materialien, genutzt werden.

Der Abstand zwischen der Feuerstelle und dem nächsten Wohngebäude muss mindestens 100 Meter betragen. Sonstige Bauten müssen mindestens 25 Meter entfernt sein. Das Feuer darf an öffentlichen Verkehrsflächen nicht näher als 50 Meter heranreichen; für Wirtschaftswege gelten 10 Meter Abstand. Mit dem Aufschichten des Brennmaterials sollte frühestens drei Wochen vor Ostern begonnen werden, da das Lagern derartiger Materialien über einen längeren Zeitraum erfahrungsgemäß auch zum Ablagern von Abfällen führt. Aus diesem Grund muss das für das Osterfeuer vorgesehene Material vor dem Abbrennen noch einmal kontrolliert werden.

Große Haufen sind ein idealer Lebensraum für Kleintiere wie z. B. Käfer, Wildbienen, Kröten, Kleinvögel, Igel und Wiesel. Damit die Tiere flüchten können, sollte das Brennmaterial am Tag vor dem Osterfeuer noch einmal umgeschichtet werden, zugleich können dabei noch ungeeignete Stoffe aussortiert werden. Beim Anzünden des Feuers dürfen keine flüssigen Brennstoffe, wie z. B. Benzin oder Öl, verwendet werden. Diese Stoffe können bei unsachgemäßer Handhabung nicht nur gefährlich sein, sondern auch zu einer Verschmutzung von Boden und Grundwasser führen. Auch die Windrichtung ist zu beachten. Rauch und Funkenflug dürfen nicht Personen oder benachbarte Grundstücke gefährden. Dass das Feuer stets beaufsichtigt wird und Löschmittel (Sand, Schaufeln, Decken oder Gartenschlauch) in der Nähe sind, ist selbstverständlich. Die restliche Glut ist zu löschen und gegen Funkenflug mit Erde abzudecken. Nach dem Abbrennen sind die Osterfeuerplätze unverzüglich zu säubern und die Verbrennungsrückstände zu entsorgen.

Strichprobenweise wird der Fachbereich Ordnung und Soziales der Stadt Ennigerloh zwischen Karsamstag und Ostermontag in den Abendstunden prüfen, ob die Verhaltensregeln eingehalten werden. Um einen Überblick über Zeitpunkt, Lage und Ausmaß der Osterfeuer zu erhalten, sollten die veranstaltenden Vereine und Gruppen spätestens eine Woche vor dem Abbrennen unter Nennung eines Verantwortlichen beim Fachbereich Ordnung und Soziales einen schriftlichen Antrag stellen.

Für mögliche Rückfragen zu den Brauchtumsfeuern stehen ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Ennigerloh, Fachbereich Ordnung und Soziales unter Telefon: 02524-28-2080 oder per E-Mail: poetter@ennigerloh.de gerne zur Verfügung.

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