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Westkirchen

Wassermühle

Bis zum Jahre 1750 bestand nur eine kleine Wassermühle, die durch das Wasser des Dorfbaches angetrieben wurde. Um auch bei Wassermangel mahlen zu können, wurde der Dorfbach aufgestaut. Nachdem die Mühle baufällig wurde, wurde sie abgerissen. Ungefähr 60 Jahre lang mussten die Bauern ihr Korn in Ostenfelde oder Warendorf mahlen lassen. Anfang des 19. Jahrhunderts entschloss man sich, eine Windmühle zu bauen, die von holländischen Fachleuten konstruiert wurde. Um 1810 wurde die Mühle in Betrieb genommen. In jüngerer Zeit wurde das Mahlwerk elektrisch angetrieben, und zwar bis in die 70er Jahre.Im 20. Jahrhundert wurde der Ort an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Kleine Betriebe entstanden, die nach dem 2. Weltkrieg ausgebaut und vergrößert wurden.

Im Jahre 1979 beteiligte sich Westkirchen erneut an dem Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" und erreichte hierbei den Titel "Golddorf". Heute gehört die Gemeinde Westkirchen der Stadt Ennigerloh an. Dank der Mithilfe vieler Bürger hat der Stadtteil bis heute einen großen Teil an Eigenständigkeit bewahrt. Besonders in den Vereinen werden alte Traditionen gepflegt. Die Gastfreundschaft steht hoch im Kurs und kommt heute dem Fremdenverkehr zugute.

Golddorf - Westkirchen

Manches spricht dafür, dass schon in den Anfängen der Zeitrechnung Germanen in diesem Gebiet siedelten, was bei Ausgrabungen festgestellt werden konnte. Mit dem Christentum kamen die Westkirchener wahrscheinlich im 8. Jahrhundert in Berührung. Bis zum Jahre 1920 ist die Siedlung Westkirchen kaum bekannt, der größte Teil gehörte nach Freckenhorst. Im Jahre 1203 wurde vom Kloster Freckenhorst auf dem heutigen Gebiet die erste Kirche gebaut. Sie wurde von der Pfarrei Ostenfelde betreut. Erst 100 Jahre später wurde von der Äbtissin aus Freckenhorst ein Pastorat eingerichtet, gleichzeitig auch ein Pfarrhof. Die Ortsbezeichnung Westkirchen tritt erstmalig 1337 auf. Bis zum Jahre 1799 hat dieses Kirchlein als Gotteshaus gedient. Wegen Baufälligkeit wurde es dann abgebrochen.

Neue Kirche

In den Jahren 1809 - 1810 wurde eine neue Kirche gebaut. Am 13. Juli 1868, dem Margarethensonntag, brannte diese Kirche und ein großer Teil des Dorfes ab. Schon wochenlang war kein Regen gefallen. Wiesen und Äcker verdorrten, Dorfbrunnen und Bäche waren fast ausgetrocknet. Schon vormittags wanderten die Westkirchener nach Ostenfelde zur großen Margarethenkirmes. Gegen 13.00 Uhr brach im Hause Winkelmann Feuer aus. Begünstigt durch die enge Bauweise wurden alle Häuser ein Raub der Flammen. Nur Pastorat, Schule, Vikarie und das Gasthaus Fleuter wurden vom Feuer verschont. Beim Wiederaufbau hat sich das Dorfbild wesentlich verändert. Die Häuser wurden nicht mehr so eng aufgebaut und die Straßen verbreitert.

Im Jahre 1872/83 wurde ein neues Gotteshaus - jetzige Kirche - errichtet. Als ältester Grundbesitz muß Haus Dieck angesehen werden. Um 1300 war ein ton Dyk Besitzer. Später wechselten die Besitzer häufig. Seit dem Jahr 1861 ist Haus Dieck im Besitz der Familie von Nagel-Doornick. Das heutige Barockschloss wurde 1771 vom Baumeister Johann Conrad Schlaun erbaut.

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