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Ennigerloh

Drubbelstadt - Ennigerloh

Die Stadt Ennigerloh hat eine lange Vergangenheit. Urkundlich wird Ennigerloh erstmalig im Jahre 860 aus Anlass der Gründung des Klosters Herzebrock erwähnt. In den ältesten Heberollen des Stiftes Freckenhorst, um 1050 geschrieben, werden mit dem Haupthof Aningeralo bereits viele Höfe genannt, die dem Kloster abgabepflichtig waren. "Loh" bedeutet Wald und "halo" hügliger Wald. Die Silbe "ing" im Namen Aninggerode bedeutet, dass hier früher eine Thingstätte war. Im Jahre 1240 hat der Edelherr Bernhard zu Lippe die zu Rheda gehörende Vogtei Ennigerloh dem Bischof von Münster überlassen. In den Jahren 1270 bis 1336 wird in den Urkunden des Stiftes Freckenhorst oftmals ein Rittergeschlecht von Ennigerloh erwähnt. Der Platz des Freistuhls, erst Eigentum des Landesherren und später des Bischofs von Münster, wurde 1690 zur Bebauung freigegeben. Damit entstand der heutige Ortsteil "Im Drubbel".

Kirche St. Jakobus

Die Kirche St. Jakobus war zu dieser Zeit eine Mutterpfarre, von der nachweislich die Kirchen in Enniger und Hoetmar abgezweigt wurden. Der ältere Teil der Kirche ist ein romanischer Hallenbau. Ihr Raum ist fast quadratisch. Die monumentalen Gewölbe des Mittelschiffes geben der Halle ernste Feierlichkeit. Durch den Umbau im Jahre 1886 hat sie viel von ihrem ursprünglichen Stil eingebüßt. Zum Teil wurde der alte Zustand im Inneren der Kirche wieder hergestellt. Die Kirche steht auf einer starken Bodenerhebung und bildet mit der alten Mühle die zwei Wahrzeichen der Gemeinde, die weit in das Münsterland grüßen. Das alte Dorf lag zwischen Kirche und dem Schultenhof Ennigerloh, der um 1860 aufgelöst wurde. Das tragende Element der Bevölkerung waren die Bauern. Bedeutende Grundherren waren der Bischof von Münster, die Domkellerei, das kaiserliche freiweltliche Stift Essen, das Stift Freckenhorst, die Grafen von Ravenberg, die Klöster Marienfeld, Herzebrock und Clarholz, Haus Geist und verschiedene Adelige.

Ennigerloh eine Gemeinde

Bis 1900 war Ennigerloh eine Gemeinde mit rein ländlichem Charakter. Der industrielle Aufstieg begann mit dem Bau der Köln-Mindener Eisenbahn. Da mit der Bahn auch die Kohle ihren Einzug hielt, entstanden in Ennigerloh ab 1860 die ersten Feldöfen zum Brennen von Kalk. Die Feldöfen wurden später von den Ringöfen abgelöst. Das Wirtschaftsleben nahm einen stetigen Aufschwung. Der ländliche Charakter trat immer mehr in den Hintergrund, wenn auch die vier großen Bauerschaften bis heute ihre Bedeutung nicht verloren haben

Nach dem 2. Weltkrieg stieg die industrielle Entwicklung äußerst lebhaft an. Die Bevölkerung verdoppelte sich, nicht zuletzt eine Folge des Flüchtlingsstroms. Mit dem Anwachsen der Bevölkerung mussten auch öffentliche Gebäude - Schulen, Kirchen, Rathaus usw. - gebaut werden. Moderne Spiel- und Sportanlagen inmitten schöner Grünflächen stehen der Jugend zur Verfügung und dienen der gesamten Bevölkerung als Erholungsgebiet. Am 1.1.1975 wurde Ennigerloh eine Großgemeinde. Enniger, Ostenfelde und Westkichen kamen als neue Ortsteile hinzu. Am 9.11.1976 wurde der Großgemeinde die Bezeichnung Stadt verliehen.

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...über die Vielseitigkeit Ennigerloh und der einzeln Ortsteile Enniger, Ostenfelde und Westkrichen.

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